Im eigenen Tempo gerät man selten außer Atem

März 12, 2017 10:25 am

Das gilt nicht nur fürs Joggen. Passiert es dir auch ab und zu, dass du im Alltag das Tempo deiner Umgebung annimmst?

Kann es sein, dass du manchmal ganz unmerklich das Tempo deines Partners/deiner Partnerin, von Kollegen oder Freunden übernimmst? Du lässt dich von der Hektik anderer anstecken oder von ihrer Langsamkeit bremsen? Für eine gewisse Zeit ist das ok und manchmal kann das sogar von Vorteil sein. Wenn wir jedoch auf Dauer unseren eigenen Rhythmus übergehen, kommen wir aus dem Tritt und aus unserem inneren Gleichgewicht.

Dann hilft es, kurz innezuhalten und den eigenen Herzschlag wieder zum inneren Schrittmacher zu machen. Ganz wichtig ist, dass du dafür mit dir ganz alleine bist. Vielleicht kannst du dich auch, wenn du von anderen Menschen umgeben bist, so gut abgrenzen, dass du dich für eine kurze Zeit nur auf dich konzentrierst. Oft ist es aber viel effektiver, wenn du auch räumlich kurz alleine bist. Auf einem Spaziergang in der Mittagspause oder alleine bei einem Cappuccino im Café … Handy ausschalten, du wirst in der Zwischenzeit nichts verpassen. Nur wenn du mit dir ganz alleine bist, kannst du ungestört in dich hineinhorchen und dein Herz, deinen Pulsschlag, deine Bedürfnisse hören.

Besinne dich auf deinen ganz ureigenen inneren Takt. Was brauchst du, um dich wohlzufühlen: „Schnellere Entscheidungen und Handlungen oder mehr Zeit um überlegt in Aktion zu kommen?

So wie du nicht bedrängt werden willst, bedränge andere dabei nicht!

Gehe deinen Weg in deinem Tempo. Es ist dein Weg, es ist dein Ziel.

 
Gerne erhalten Sie aktuelle Beiträge auch per E-Mail. Bitte tragen Sie sich dazu über blog@woite.de ein. Eine Austragung ist jederzeit möglich.