Glaubst du an Zufälle? 2.0

August 26, 2017 10:14 pm

Auf den Blogeintrag der vergangenen Woche „Glaubst du an Zufälle?“ habe ich überraschend viele Rückmeldungen er- halten. Herzlichen Dank für eure spannenden Meinungen dazu.

Da mehrmals die Frage auftauchte, wie man negativen Gedanken entkommt bzw. diese ganz bewusst in positive Gedanken umwandelt, gibt es heute eine paar Tipps.

 

Tipp 1)

Vermeide ganz bewusst die Berieselung mit negativen Informationen. Wenn du Nachrichten liest oder ansiehst, zähle einmal ganz genau mit, wieviele Nachrichten einen positiven Inhalt und wieviele Nachrichten einen negativen Inhalt haben. Und noch wichtiger: Sind alle diese Nachrichten für dich persönlich wirklich von Belang? Es ist für dich vielleicht wichtig, dich über das politische Weltgeschehen und regionale News zu informieren. Doch die Nachrichten sind auch voll von negativen und oft unbedeutenden Ereignissen aus aller Welt ohne wirklich Bezug zu dir. Sie erheischen deine Aufmerksamkeit und füllen die Zeitungen und Radio- oder TV-Sendezeit. Fokussiere dein Informationsbedürfnis auf das Wesentliche uns lese oder höre bewusst keine Nachrichten, die nicht wirklich wichtig für dich sind. Das gilt natürlich auch fürs Internet und Facebook ;-)

 

Tipp 2)

Gönne dir mindestens einen fernsehfreien Tag pro Woche. Viele Sendungen leben von tragischen Schicksalen anderer Menschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Menschen oder die erzählten Geschichten real sind. Menschliches Leid an sich wird im TV-Programm zum Popcorn-Kino degradiert. Ob (Fake-)Reality Show oder Krimi, ist Mord und Totschlag und das Leid anderer Menschen wirklich ein wünschenswertes Unterhaltungsprogramm für dich?

 

Tipp 3)

Sprechen Menschen in deinem Umfeld schlecht über andere, geht der Klatsch und Tratsch um? Egal ob im Büro, im Freundeskreis, im Verein … Beteilige dich nicht, entscheide dich bewusst dafür, kein Teil dieser Art negativer Gespräche zu sein.

 

Tipp 4)

Sobald du einen negativen Gedanken, einen negative Bewertung oder ein negatives Gefühl wahrnimmst, stell dir diese drei Fragen:

  • Ist das wirklich so?
  • Kann ich das auch anders (positiv) sehen?
  • Welche Sicht hilft mir weiter: die bisherige negative oder die neue positive?

Beispiel: „Morgen habe ich viele Termine, das wird ein echt schwerer Tag“

  • Ist das wirklich so? Ist wirklich „alles“ an dem Tag schwer? Oder darf es auch kleine schöne Momente geben? Machen viele Termine wirklich unterm Strich einen „schweren Tag“ in deinem Leben? Oder stehen diese Termine letztlich in Verbindung zu deinen eigenen Entscheidungen (z.B. deinem gewählten Beruf oder einer Beziehung)?
  • Kann ich das auch anders (positiv) sehen? Morgen habe ich viele Termine. Eine gute Gelegenheit zu üben, dazwischen immer wieder innezuhalten. Ich achte auf meine Energie und erlaube es mir, auch einmal Nein zu sagen.
  • Welche Sicht hilft mir weiter: die bisherige negative oder die neue positive? Durch negative Sichtweisen engen und schränken wir uns ein. Positive Sichtweisen machen Raum für neue Möglichkeiten auf.

 

Tipp 5)

Teile diesen Blogeintrag mit Menschen, die positive Gedanken ebenfalls gut gebrauchen können ;-)

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich wissen lässt, welcher Tipp für dich am hilfreichsten war.

 

 

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